Was sind ETFs? Exchange Traded Funds einfach erklärt (2024)

Lesedauer 7 Minuten

ETFs sind der Anlagetrend unserer Zeit, doch viele Privatanleger kennen ETFs noch nicht. Vielen sind nur Sparbuch und Lebensversicherung als Geldanlageprodukte bekannt. Deshalb wendet sich dieser Blogartikel an Anleger ohne Erfahrung in Bezug auf ETFs.

ETF: Definition Exchange Traded Fund

Exchange Traded Funds – kurz ETFs – heißen auf deutsch börsengehandelte Indexfonds. Doch werden sie auch bei uns kurz und bündig ETFs oder Indexfonds genannt.

Dabei ist diese Gleichsetzung von ETF und Indexfonds nicht ganz korrekt, denn es gibt auch Indexfonds, die nicht an der Börse gehandelt werden.

Wenn hier von Indexfonds die Rede ist, sind explizit börsengehandelte Indexfonds gemeint.

Diese bilden jeweils einen bestimmten Börsenindex nach.

Was ist ein Börsenindex?

In der Finanzwirtschaft werden Börsenindizes verwendet, um Märkte oder spezielle Segmente der Wirtschaft abzubilden. Ein Börsenindex veranschaulicht die Wertentwicklung und eignet sich sehr gut als Vergleichsmaßstab (Benchmark). In Deutschland spielt der DAX eine zentrale Rolle, in den USA ist es der Dow Jones Industrial Average.

Was sind ETFs? Exchange Traded Funds einfach erklärt (1)

Investorenlegende Warren Buffet hat seiner Frau empfohlen, nach seinem Ableben ihr Erbe u. a. in einen Indexfonds auf den S&P 500 zu investieren, der die größten 500 US-amerikanischen Unternehmen enthält.

Wer noch breiter aufgestellt sein will, kann z. B. in einen ETF auf den MSCI World Index investieren, der auch von Verbraucherschützern empfohlen wird. Dieser Index enthält rund 1.600 Aktien aus 23 Industrieländern.

Der deutsche Aktienindex (Dax) enthält dagegen nur die 30 größten deutschen Unternehmen und ist ein sehr überschaubarer Index.

Empfehlenswerter ist es eher, in einen Weltaktienindex wie den MSCI World Index zu investieren.

Historische Entwicklung von Indexfonds

ETFs haben 2020 in Deutschland und Europa ihr 20-jahriges Jubiläum gefeiert. Die ersten beiden Indexfonds wurden bei uns im Jahr 2000 gelistet.

Erfunden wurde der zunächst noch nicht börsennotierte Indexfonds 1973 von John Bogle, dem Gründer und damaligen CEO von Vanguard, dem heute nach Blackrock zweitgrößten ETF Anbieter.

1993 gab es dann in den USA den ersten börsengehandelten Indexfonds.

Theoretischer Hintergrund für ETFs

Theoretischer Hintergrund für ETFs ist u. a. die Markteffizienzhypothese. Demnach verbreiten sich neue Informationen in Windeseile über die ganze Welt – u. a. Dank moder Informations- und Kommunikationstechnologie – und deshalb sind in informationseffizienten Märkten kaum Überrenditen erzielbar – zumindest nicht für Privatanleger.

Deshalb schaffen es klassische Investmentfonds auch in der Mehrzahl nicht, ihren jeweiligen Markt dauerhaft zu schlagen.

Was die Frage aufwirft, ob ein teurer Fondsmanager sein Geld wirklich wert ist.

Am ehesten noch in informationsineffizienten Märkten, wo ein vor Ort lebender Fondsmanager seine Kontakte und sein Netzwerk vor Ort die Rendite fördernd ausspielen kann.

Wie ETFs einen Index nachbilden

Was sind ETFs? Exchange Traded Funds einfach erklärt (2)

Indexfonds bilden jeweils einen bestimmten Börsenindex nach. Das können sie zum Beispiel tun, in dem sie alle Aktien des Index im Verhälntnis der jeweiligen Marktkapitalisierung kaufen. ETFs, die das tun, nennt man physisch replizierende ETFs. Diese Art der Nachbildung ist jedoch bei großen Indizes sehr aufwendig und teuer.

Deshalb wurde die Sampling-Methode entwicklet, bei der nur eine statistisch relevante Auswahl an Aktien vom Fonds gekauft wird. Diese Methode ist billiger.

Und dann gibt es noch synthetische ETFs, bei denen durch ein Tauschgeschäft (Swap), der tagesaktuelle Wert des Index gegen einen Wertpapierkorb eingetauscht wird. Auch diese Replikationsmethode hat Kostenvorteile.

In der Praxis überwiegen jedoch die physischen Replikationsmethoden. Inbesondere das Sampling ist weit verbreitet.

Wie ETFs in der Praxis funktionieren

ETF Anteile kann man entweder als Einmalanlage oder mittels eines ETF Sparplans an der Börse kaufen und auch jederzeit wieder verkaufen.

Voraussetzung ist ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online Broker. Bei letzterem kann man bequem von zuhause aus über den PC oder das Tablet – teilweise sogar per Handy (z. B. Trade Republic) eine Wertpapierorder aufgeben.

Dann kann man so oft wie man möchte im PC, Tablet oder Handy nachschauen, welchen tagesaktuellen wert das Depot gerade hat.

Möchte man seine ETF Anteile oder Teile davon verkaufen, gibt man eine Verkaufsorder auf. Dabei ist es empfehlenswert, immer limitierte orders aufzugeben:

Also einen maximalen Preis, zu dem man bereit ist zu kaufen bzw. einen Mindestpreis, den man beim verkauf erzielen möchte.

Datiert man diese order bis ultimo bzw. bis zum Monatsletzten, ist die Order einen ganzen Monat gültig bzw. solange, bis sie ausgeführt wurde.

Vorteile von Indexfonds

Börsengehandelte Indexfonds haben eine Reihe an Vorteilen. Sie sind einfach zu verstehen und völlig transparent, zumindest, wenn es sich nicht um Smart Beta ETFs handelt.

Diese folgen teilweise komplexen Algorithmen, haben höhere Kosten als ETFs der ersten Generation und wollen den Markt schlagen, indem sie die Aktien zum Beispiel anders gewichten als nach der jeweiligen Marktkapitalisierung.

Ein weiterer Vorteil von ETFs ist ihre Flexibilität, da sie jederzeit liquide sind. Man kommt also immer an sein Geld heran. Sie können jederzeit an der Börse gekauft und verkauft werden.

Zudem sind sie als Sondervermögen vor einem Konkurs der Kapitalanlagegegsellschaft geschützt.

Der Nachteil besteht darin, dass ETFs mit der Börse schwanken und ihr Wert im Zeitablauf nicht nur steigen, sondern auch sinken kann.

Doch solange man solche Buchverluste nicht realisiert, in dem man verkauft, existieren sie nicht real, sondern nur auf dem Papier.

Fonds haben eine eingebaute Risikostreuung

Ein weiterer Vorteil von Indexfonds besteht darin, dass sie eine eingebaute Risikostreuung haben. Man sucht nicht die Nadel im Heuhaufen, sondern man kauft mit einem ETF gleich den gesamten Heuhaufen.

Mit einem ETF investiert man in einen ganzen Markt und hat dadurch mit nur einer Investition sein Risiko gesund gestreut.

Das gilt auch bei einem Sparplan, in den man nur 25 Euro pro Monat investiert.

Indexfonds gibt es für alle banküblichen Anlageklassen

Es gibt nicht nur Aktien ETFs, sondern Indexfonds für alle banküblichen Anlageklassen:

  • Anleihen
  • Immobilien
  • Rohstoffe
  • Währungen
  • Geldmarkt.

Doch Aktien waren in den letzten 150 Jahren die erfolgreichste Anlageklasse.

Es gibt eine Vielzahl an Indexfonds

Zahlreiche ETF-Anbieter bieten alleine an der Frankfurter Börse mehr als 1.600 verschiedene ETFs an. Weltweit sind es über 7.000 verschiedene Exchange Traded Products.

Das erfreuliche aus Anlegersicht:

Durch den intensiven Wettbewerb sinken die jährlichen Verwaltungskosten (TER) vieler ETFs.

ETFs haben geringe Kosten

Während aktiv gemanagte Fonds zwischen 1,4 und 2 Prozent p. a. an Verwaltungsgebühren kosten, kosten Indexfonds im Durchschnitt etwa 0,34 Prozent p. a. Mit sinkender Tendenz.

Diese Angaben beziehen sich auf die Total Expense Ratio, kurz TER, die für jeden ETF vom Anbieter angegeben werden muss.

Übrigens sorgt der sogenannte Market Maker an der Börse stets für aktuelle Kauf- und Verkaufskurse für ETFs. Über ihn läuft auch die Schaffung neuer bzw. die Rückabwicklung von ETF Anteilen in schwachen Marktphasen (Creation-/Redemption-Prozess).

Jeder Indexfonds hat eine ISIN und eine WKN

Anleger, die einen bestimmten ETF kaufen wollen, brauchen dessen ISIN (Internationale Wertpapierkennnummer (englisch International Securities Identification Number) oder Wertpapierkennnummer (WKN). Diese muss jeweils bei Einrichtung eines Sparplans oder Aufgabe einer Kauforder in die Eingabemaske des jeweiligen Brokers eingegeben werden.

ISIN oder WKN können leicht über die Website justETF unter ETF Suche ermittelt werden.

Wo man weitere Informationen über Indexfonds findet

Zu jedem ETF gibt es einen Factsheet und eine KIID, denen man weitere Informationen entnehmen kann.

Diese findet man entweder auf den Websites des jeweiligen Anbieters oder bei justETF bzw. extraETF.

ETF Sparpläne als Königsweg des Fondssparens

Nicht jeder ETF ist sparplanfähig. Doch gibt es eine Vielzahl an Indexfonds, für die Sparpläne angeboten werden.

Unter anderem auf der Website justETF findest du zu jedem ETF nähere Informationen und auch Angaben dazu, wieviele und welche Sparpläne zu dem ausgewählten ETF angeboten werden.

Die Zeitschrift „Finanztest“ der Stiftung Warentest hat ETF Sparpläne einmal als den Königsweg des Fondssparens benannt.

Und ein Kapitalmarktexperte hat ETF Sparpläne sogar als die größte Finanzinnovation des 21. Jahrhunderts bezeichnet.

Zweifelsohne sind Sparpläne für Kleinanleger eine einfache und preiswerte Form der Geldanlage, die dazu dient, langfristig ein Vermögen aufzubauen.

Welche Informationen man zum Anlegen eines Sparplans braucht

Dein Depot ist eingerichtet und du willst deinen ersten Sparplan starten. Okay, in der Regel wirst du aufgefordert, Angaben zu folgenden Punkten zu machen:

  • Höhe des regelmäßigen Sparbeitrages, wobei der jeweilige Mindestsparbeitrag des Brokers beachtet werden muss (Höchstbetrag ebenfalls)
  • ISIN oder WKN
  • Sparintervall (monatlich, zweimonatlich, viertel- oder halbjährlich)
  • Stichtag, zu dem gekauft werden soll (1. oder 15. des Monats, evtl. weitere Stichtage)
  • Startdatum

Jeder, der mit dem Umgang eines PC vertraut ist, wird bei der Einrichtung eines Sparplans in der Regel keine Schwierigkeiten haben.

Vermögen bilden mit einem ETF Sparplan

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ETF Sparpläne bieten sich besonders an, um langfristig Vermögen zu bilden. Jeder Sparer muss heute auch an seine private Altersvorsorge denken.

Da drängen sich Aktienfonds bzw. Aktien ETFs geradezu auf. Mit der Anlagestrategie Buy and Hold, also kaufen und lange halten, lässt sich so effektiv Vermögen bilden.

Ein Portfolio aus mehreren Sparplänen

Wer nicht nur einen, sondern gleich mehrere Sparpläne einrichtet, kann sich ein ETF Portfolio zusammenstellen.

Dabei könnte ein Weltaktienindex wie der MSCI World Index die Basis (den Core) bilden und mehrere regionale Indizes oder auch Themen-ETFs die Satelliten.

Das ganze würde dann in etwa so aussehen:

Was sind ETFs? Exchange Traded Funds einfach erklärt (4)

Ein Wertpapierdepot als Voraussetzung

Ein Depot bei einer Bank oder einer Direktbank (Online Broker) ist eine Voraussetzung, um einen ETF Sparplan einrichten zu können.

Eine Übersicht über die Anbieter von Sparplänen findest du unter anderem hier:

Mindestens ein jährliches Rebalancing ist empfehlenswert

ETFs sind eine recht bequeme und pflegeleichte Geldanlage. Du musst sie nicht ständig im Auge behalten, so wie z. B. Einzelaktien.

Trotzdem sollte mindestens einmal pro Jahr ein sogenanntes Rebalancing durchgeführt werden, bei dem das ursprüngliche Ausgangsverhältnis der verschiedenen Anlageklassen zueinander wiederhergestellt wird.

Dieses verändert sich nämlich dadurch, dass sich die jeweiligen ETFs im Depot unterschiedlich stark im Zeitablauf entwickeln.

Fazit: Indexfonds kaufen ist ganz einfach

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Nach wie vor gibt es aktuell auf dieser Welt mehr Geld als lukrative Investitionsmöglichkeiten. Da der Zins auf festverzinsliche Wertpapiere bis auf weiteres abgeschafft ist, führt kaum ein Weg an Aktien an der Börse und Aktien ETFs vorbei.

Dabei eignen sich gerade ETFs für Anleger mit wenig Erfahrung, da sie mit diesen jeweils einen ganzen Markt kaufen und damit nicht den Gefahren eines Anlegers in Einzelaktien ausgesetzt sind.

Deshalb sind ETFs pflegeleichte und bequeme Geldanlageprodukte, die aktiv gemanagten Fonds langsam aber sicher den Rang ablaufen.

Zwar ist das insgesamt in aktiven Fonds investierte Geld noch wesentlich mehr als das Gesamtvermögen aller Anleger in ETFs, doch fließt inzwischen mehr neues Geld in ETFs als in aktiv verwaltete Fonds.

Und dieser Trend bereitet der klassischen Fondsindustrie langsam aber sicher Kopfschmerzen, weshalb sie immer abstrusere Argumente gegen ETFs ins Feld führt.

Doch diese Argumente lassen sich meist leicht entkräften und werden den Siegeszug der ETFs nicht aufhalten.

Niemals zuvor war es so leicht, mit nur einem Fonds in ganze Märkte zu investieren und Geldanlage so einfach.

As a seasoned financial expert with a comprehensive understanding of the investment landscape, let's delve into the concepts mentioned in the article about Exchange Traded Funds (ETFs).

ETF Definition and Terminology:

  • ETF (Exchange Traded Fund): An ETF is a type of investment fund and exchange-traded product, representing a basket of assets such as stocks, bonds, or commodities. ETFs are traded on stock exchanges, offering diversification and liquidity to investors.

  • Börsengehandelte Indexfonds: Translated as "exchange-traded index funds" in German, these funds aim to replicate the performance of a specific market index and are traded on stock exchanges.

Börsenindex (Stock Market Index):

  • A stock market index, or Börsenindex in German, is a measure of the performance of a specific group of stocks representing a particular sector or the whole market. Examples include DAX in Germany and Dow Jones Industrial Average in the USA.

Investment Strategies and Examples:

  • Warren Buffet's Recommendation: The article mentions Warren Buffet advising his wife to invest in an index fund tracking the S&P 500, emphasizing the wisdom of investing in broad market indices.

  • MSCI World Index: A global equity index comprising stocks from 23 developed countries, providing diversification beyond a single region.

Historical Development of Index Funds:

  • Origin and Development: The article traces the history of ETFs, mentioning their 20th-anniversary celebration in Germany and Europe in 2020. It highlights the initial listing of index funds in 2000 and their invention by John Bogle in 1973.

Theoretical Background for ETFs:

  • Markteffizienzhypothese (Efficient Market Hypothesis): The article discusses the theoretical underpinning of ETFs, referring to the Efficient Market Hypothesis. It suggests that in information-efficient markets, it is challenging for investors to consistently achieve above-average returns.

ETF Replication Methods:

  • Physisch replizierende ETFs (Physically Replicating ETFs): These ETFs replicate an index by purchasing all the underlying assets in proportion to their market capitalization.

  • Sampling-Methode (Sampling Method): To overcome the challenges of physically replicating large indices, a sampling method is introduced, where a statistically significant subset of assets is selected.

  • Synthetische ETFs (Synthetic ETFs): These ETFs use swap agreements to replicate the performance of an index. This method can be cost-effective but involves counterparty risk.

Practical Aspects of ETFs:

  • Buying and Selling ETFs: ETF shares can be bought or sold on the stock exchange, and investors can monitor the value of their portfolio in real-time through various devices.

  • Order Types: It emphasizes the use of limit orders to set maximum buying or minimum selling prices when placing orders.

Advantages of Index Funds:

  • Transparency and Liquidity: ETFs offer transparency and liquidity, allowing investors to buy or sell shares on the stock exchange at any time.

  • Costs: ETFs generally have lower fees compared to actively managed funds, making them cost-effective for investors.

  • Risk Diversification: Index funds inherently provide risk diversification, offering exposure to an entire market rather than individual securities.

Different Asset Classes and ETFs:

  • The article highlights that ETFs cover various asset classes, including stocks, bonds, real estate, commodities, and currencies.

ETF Market and Cost Trends:

  • Number of ETFs: It mentions the abundance of ETFs globally, with over 7,000 Exchange Traded Products available, leading to increased competition and lowering annual management costs.

  • Total Expense Ratio (TER): The Total Expense Ratio is discussed as a key metric for ETF costs, with ETFs generally having lower TER compared to actively managed funds.

Identifying and Investing in ETFs:

  • ISIN and WKN: Investors need the International Securities Identification Number (ISIN) or the Wertpapierkennnummer (WKN) to buy specific ETFs. These codes can be obtained from websites like justETF.

  • Factsheet and KIID: Each ETF has a Factsheet and Key Investor Information Document (KIID) providing additional information, accessible on the issuer's website or platforms like justETF.

ETF Sparpläne (Savings Plans):

  • ETF Sparpläne are highlighted as a convenient and cost-effective way for investors, especially beginners, to systematically invest in ETFs over time.

  • Setting Up a Savings Plan: The process involves specifying the regular contribution amount, choosing the investment interval, selecting a purchase date, and providing relevant details.

Long-Term Wealth Building with ETFs:

  • The article emphasizes the suitability of ETF Sparpläne for long-term wealth building, particularly for private retirement planning.

ETF Portfolio Construction:

  • Investors are encouraged to consider constructing a diversified ETF portfolio by combining core and satellite ETFs. For example, using a global equity index as the core and regional or thematic ETFs as satellites.

Monitoring and Rebalancing:

  • Regular monitoring, at least annually, is recommended to rebalance the ETF portfolio and maintain the desired asset allocation.

Conclusion:

  • The article concludes by stating that investing in index funds, particularly ETFs, is straightforward, offering a simple and accessible way for investors to participate in the global markets. It acknowledges the growing popularity of ETFs and their potential impact on the traditional fund industry.
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Author: Jeremiah Abshire

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