ETF vs. Fonds: Was sind die Unterschiede? » Finanzwissen (2024)

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Hast du dich schon mal gefragt, was besser ist: ETF oder Fonds (Investmentfonds)? In diesem Artikel gehen wir der Frage auf den Grund und führen dabei den großen Vergleich durch: ETF vs. Fonds. Sowohl ETF und Fonds haben die Gemeinsamkeit, dass sie Investoren eine breit gestreute Anlage mit nur einem Investmentvehikel ermöglichen.

Während Fonds schon länger existieren, genauer gesagt wurde der erste Fonds bereits zum Ende des 18. Jahrhundertsins Leben gerufen, sind die in den 90er-Jahren entstandenen ETF eher eine Innovation. Fonds gelten daher als die herkömmliche, konventionelle Variante für die gebündelte Art von Investments.

Doch welche Eigenschaften zeichnen die beiden Investmentinstrumente aus? Wie unterscheiden sie sich voneinander? Was ist letztlich das bessere Investment?

1. Was ist ein ETF?

Zunächst definieren wir kurz die Grundlagen von ETF.

ETF ist eine Abkürzung, die für Exchange-Traded Funds steht. In diesem Begriff versteckt sich bereits eine der Kerneigenschaften von ETF. Sie sind börsengehandelt.

ETF Definition: Was ist ein Exchange Traded Fund?

Weitere alternative Begriffe, die allesamt das Gleiche bedeuten, sind ETF Fonds oder passive Indexfonds. Hier wird ein weiteres Merkmal erkennbar, nämlich ihre Passivität. Ein ETF bildet die Wertentwicklung eines bestimmten Index passiv nach. Passiv bedeutet hier, dass mit dem ETF möglichst eine 1:1 Abbildung des Index angestrebt wird, also keine aktiven Entscheidungen gefällt werden, welche Aktientitel in das Portfolio kommen und welche nicht. Ein klassischer ETF enthält alle Wertpapiere, die in dem zugrunde liegenden Index enthalten sind.

Kurz gesagt, lassen sich ETF also wie folgt definieren.

ETF steht für Exchange Traded Fund. Dabei handelt es sich um einen passiven Investmentfonds, der an der Börse gehandelt wird. Ein ETF bildet die Wertentwicklung eines bestimmten Index ab.

Gehen wir nun weiter ins Detail, unterscheiden sich die ETF inhaltlich in Bezug auf ihren replizierten Index und der Methode, mit der der Index zusammengestellt wurde.

So hat sich aufgrund der stets wachsenden Beliebtheit von ETF auch das Angebot an verfügbaren ETF ausgeweitet – bis zu über 9000 ETF weltweit.

Verschiedene Arten von ETF im Überblick

Heutzutage gibt es eine Vielzahl an ETF-Typen am Markt, wie auch eine Vielzahl an ETF-Anbieter. Diese ETF-Typen kann man grob unterteilen in passive ETF, Smart-Beta-ETF und aktive ETF:

  • Passive ETF: Bilden einen Index 1:1 ohne Anpassung nach.

  • Smart-Beta-ETF: Bilden einen Index, der mit Faktoren (z.B. Value, Size-Orientierung) optimiert wurde, nach.

  • Aktive ETF: Haben einen Index als Orientierung, doch ein Fondsmanager trifft aktive Kaufentscheidungen über das Portfolio.

ETF decken alle verfügbaren Asset-Klassen ab: So gibt es Immobilien-ETF, Anleihen-ETF, Rohstoff-ETF, bis hin zu den Nischen, etwa Private-Equity-ETF.

In unserem Einsteiger-Guide zu ETF findest du weitere kompakte Informationen über die Funktionsweise der börsengehandelten Fonds, sowie weitere Unterscheidungsmerkmale. Wir empfehlen dir außerdem den Blick auf den Beitrag zum Thema ETFs und Steuern.

Hier fassen wir jedoch zusammen:

  • ETF steht für Exchange Traded Fund. Dabei handelt es sich um einen passiven Investmentfonds, der an der Börse gehandelt wird. Ein ETF bildet die Wertentwicklung eines bestimmten Index ab.

  • ETF sind traditionell und in der Mehrheit passiv. Mittlerweile existieren jedoch auch Smart-Beta-ETF und aktive ETF.

  • ETF sind immer börsengehandelt, daher liquide.

  • ETF unterscheiden sich inhaltlich in Bezug auf ihren Replikationsindex.

  • ETF unterschieden sich in Bezug auf ihre Konditionen anhand von Merkmalen wie Kosten, Gewinnverwendung, Replikationsmethode, Emittent, Domizil.

  • ETF gibt es für jede Anlageklasse, von Anleihen bis hin zu Immobilien oder Rohstoffe.

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2. Was ist ein Fonds?

Kommen wir nun zu den Grundlagen der Fonds.

Fonds sind genauer gesagt aktive Investmentfonds. In dieser Bezeichnung verbirgt sich schon eine der Kerneigenschaften der Fonds: Die Investments werden von einem Fondsmanager oder eine Fondsgesellschaft aktiv gemanagt.

Bei einem Fonds entscheidet ein Fondsmanagement oder ein einzelner Fondsmanager aktiv, welche Wertpapiere im Fonds enthalten sein sollen.

Die Investmentgesellschaft bündelt das Kapital der Anleger und investiert dieses an den Finanzmärkten, mit dem Ziel gute Renditen zu erwirtschaften. Im Englischen werden sie auch Mutual Funds genannt. Fonds gibt es genauso wie ETF für alle Asset-Klassen. So gibt es beispielsweise:

  • Aktienfonds: Investieren in Aktien mit unterschiedlicher Anlagestrategie und Fokus.

  • Immobilienfonds: Investieren in Immobilien. Diese können Wohnimmobilien oder Gewerbeimmobilien sein.

  • Mischfonds: Bündeln mehrere Anlageklassen in ihrem Portfolio und verfolgen meist eine bestimmte Strategie ("konservativ", "Chance").

Die Grundidee eines Investmentfonds

Die Grundidee der Fonds ist ähnlich wie die der ETF, nämlich, dass das Kapital der verschiedenen Anleger gestreut wird und somit über mehrere Investments diversifiziert ist.

Anders als ETF, die die Rendite des Marktes passiv abbilden wollen, haben aktive Fonds eine Outperformance des Marktes zum Ziel. So möchte man die Rendite des allgemeinen Marktes idealerweise übertreffen. Ein Fondsmanager analysiert regelmäßig die Entwicklungen in den Finanzmärkten und versucht Aktientitel zu selektieren, die gute Chancen bringen könnten.

Manche aktive Investmentfonds sind des Weiteren nicht börsengehandelt und könnennur über Banken, die Fondsgesellschaft oder Broker erworben werden.

Merkmale von aktiven Investmentfonds

So fassen wir also zusammen:

  • Klassische Fonds sind aktiv gemanagte Investmentfonds.

  • Bei einem Fonds entscheidet eine Fondsgesellschaft oder ein einzelner Fondsmanager aktiv, welche Wertpapiere im Fonds enthalten sein sollen.Das Kapital der Anleger wird gebündelt und dann über mehrere Investments investiert.

  • Einige Fonds sind nicht börsengehandelt, sondern bei Banken, Brokern oder der Fondsgesellschaft selbst zu erwerben.

  • Fonds unterscheiden sich in Bezug auf ihre Strategie und ihren Anlagefokus. Dies könnte zum Beispiel ein konservativer Rentenfonds sein.

  • Fonds gibt es für jede Anlageklasse. So gibt es Immobilenfonds, Aktienfonds, Mischfonds.

Mehr zu Thema Fonds findest du in unserem Fonds-Guide.

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3. Was sind die Unterschiede im direkten Vergleich?

Fassen wir nun die Hauptunterschiede zwischen ETF und Fonds kompakt zusammen:

MerkmalFondsETF
VerwaltungAktives Management durch Fondsgesellschaft(Passive) Replikation eines Index
ZielRendite der Benchmark übertreffenRendite des Index (Marktes) 1:1 abbilden
HandelBank, Broker oder Fondsgesellschaft, teilweise BörsenImmer börsengehandelt
KostenLaufende Kosten und AusgabeaufschlagLaufende Kosten (TER)
KostenniveauDurchschnittlich 2,0% exklusive AusgabeaufschlagDurchschnittlich 0,20 - 0,50% TER

4. Fonds vs. ETF: Welche Variante ist im Vorteil?

Einer der zentralen Nachteile von Fonds sind ihre höheren Kosten gegenüber den ETF. So hat das aktive Managen des Fonds und das konstante Analysieren des Marktes seitens der Fondsmanager und Fondsgesellschaften natürlich seinen Preis.

Höhere Kosten bei Fonds

Bei einem Fonds kannst du mit durchschnittlich 2,0 % oder mehr laufenden Kosten pro Jahr rechnen. Ebenfalls ist es üblich bei Fonds, dass ein Ausgabeaufschlag und eine Performance-Fee anfällt.

Der Ausgabeaufschlag, oft auch Agio genannt, fällt am Anfang einmalig beim Kauf der Fondsanteile an. Es ist ein Ausgabepreis, der im Verhältnis zum Nennwert des Fonds steht. Dieses Agio liegt meist bei 4,0 bis 5,0 % deines Investmentbetrags.

Die Performance-Fee fällt nachträglich des Kaufs während der Laufzeit des Investments an. Sie wird abhängig von der Wertentwicklung des Fonds oder beim Erreichen bestimmter Ziele erhoben. Beispielsweise, wenn der Fonds im Vergleich zu seiner Benchmark deutlich besser abschneidet.

Im Vergleich dazu schneiden ETF deutlich besser ab. Sie überzeugen durch Kosteneffizienz: Durch die automatisierte Indexreplikation entfällt der Verwaltungsapparat durch Fondsmanager und aktivem Selektieren.

Bei ETF fallen daher keine Ausgabeaufschläge oder Performance-Gebühren an. Die laufenden, jährlichen Kosten, die als Total-Expense-Ratio angegeben werden, liegen größtenteils bei 0,2 bis 0,5 % für herkömmliche, passive ETF. Nischen-ETF, wie Smart-Beta-ETF oder bestimmte Themen-ETF, verlangen teilweise höhere TER bis zu 0,8 %. Selbst aktive ETF liegen mit durchschnittlich 1 % TER deutlich niedriger als aktiv-gemanagte Fonds.

Werfen wir einen kurzen Blick in die Key Fact-Sheets des sowohl in Deutschland beliebtesten ETF, dem iShares Core MSCI World, und des in Deutschland beliebtesten aktiven Fonds, dem Flossbach von Storch SICAV – Multiple Opportunities. Hier wird klar, dass die Kosten des Fonds wesentlich höher liegen, als die des ETF.

ETF vs. Fonds: Dynamisches Portfoliomanagement ein Vorteil oder Nachteil?

Ein weiterer Aspekt, der je nach Situation und Kontext sowohl ein Vorteil als auch Nachteil sein kann, ist das dynamische Portfoliomanagement bei aktiven Fonds.

Während der ETF einen Index 1:1 nachbildet und somit passiv der Wertentwicklung der im Index enthaltenen Aktien oder Assets folgt, ist das Portfolio der aktiven Fonds deutlich flexibler.

Durch die standardmäßige Verwaltung des Portfolios seitens eines Fondsmanagers kann auf Entwicklungen im Markt schnell reagiert werden. Die Dynamik und Handlungsfähigkeit hier kann es theoretisch ermöglichen, in Krisenzeiten schnell zu reagieren und das Portfolio vor Verlusten zu schützen oder auch auf positive Chancen zu reagieren.

Bei einem ETF kannst du in Krisenzeiten natürlich auch schnell an der Börse einen Verkauf tätigen und deine Position reduzieren oder auflösen, bevor es zu weiteren Kurseinbrüchen kommt. Allerdings verwaltest du den ETF selbst und musst diesen Verkauf rechtzeitig selbstständig tätigen. Hier kommen wir zu einem zentralen Vorteil der ETF.

Liquidität als großer Vorteil der ETF

ETF zeichnen sich durch ihre Liquidität aus. Als immer börsengehandelte Investmentinstrumente können sie zu jeder Stunde, an der die Börsen geöffnet sind, weltweit zu niedrigen Gebühren verkauft und gekauft werden.

Fonds dagegen sind teilweise deutlich illiquider. Manche sind lediglich bei Banken, Brokern und Fondsgesellschaften zu erhalten. Der Kauf und Verkauf findet langsamer statt und ist ebenfalls auf diese Drittanbieter und ihre Handelszeiten eingegrenzt.

Sparpläne oder Einzelkauf

ETF und ausgewählte Fonds kannst du ebenfalls anstelle eines Einzelkaufs über Sparpläne besparen. Die Grundvoraussetzung für beide Investmentvehikel ist immer, dass du ein Depot hast. UnserETF-Depotvergleich hilft dir dabei weiter, einen günstigen Anbieter mit guten Konditionen zu finden.

Bei einem Sparplan fließt regelmäßig ein von dir festgelegter Betrag in den ETF oder Fonds. Je nach Broker kannst du mit niedrigen Beiträgen von nur 20 € monatlich einsteigen. Bei einem Fondssparplan kann anders als bei ETF ein Ausgabeaufschlag bei jedem Kauf anfallen. Informiere dich am besten bei deinem Broker zu den Gebühren und Kosten des Fondssparplans.

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Mehr Transparenz bei ETF

Ein weiterer Vorteil der ETF gegenüber der aktiven Fonds ist ihre konstante Transparenz. So ist ein Einblick in das Portfolio täglich möglich und ihr Wert wird als Net-Asset-Value täglich berechnet und veröffentlicht.

Im Gegenzug dazu gewähren Investmentfonds Einblick in das Portfolio meist nur quartalsweise. Der Wert des Investments wird ebenfalls nur periodisch, überwiegend quartalsweise, durch Berichte veröffentlicht.

Somit sind ETF eindeutig transparenter und ermöglichen es dir als Anleger, immer aktuell zu wissen, welche Titel sich gerade im Portfolio befinden, zu welchen prozentualen Anteilen, und wie es um den Gesamtwert deines Investments steht.

ETF oder Fonds: Tatsächliche Outperformance fraglich

Ein letzter Punkt, der die Fonds eindeutig in den Schatten rücken lässt, ist ihre tatsächliche Performance.

Während aktive Fonds eine Outperformance anstreben und mit guten Renditen werben, ist die tatsächliche historische Rendite der Fonds im Durchschnitt meist unterdurchschnittlich oder wird durch die höheren Kosten neutralisiert.

Zahlreiche Studien aus der Finanzwirtschaft belegen immer wieder, dass der Großteil der aktiven Investmentfonds, oder Mutual Funds, stets die Märkte underperformen.

Eine Studie von Standard & Poors im Jahr 2021 hat ergeben, dass über 90 % der aktiv gemanagten Investmentfonds es über einen Anlagezeitraum von 20 Jahren nicht schafften, den Markt zu schlagen.

ETF dagegen erfüllen ihre Versprechen. So werden Indizes so gut wie 1:1 repliziert und damit die Rendite des Marktes bei den breit gestreuten ETF wie auf den MSCI World abgebildet. Der Mechanismus, der das ermöglicht, ist ein Arbitrage-Incentive seitens der Authorised Participants, die ETF-Körbe handeln. Minimale Abweichungen sind gegeben. Eine wichtige Kennzahl in diesem Kontext ist die Tracking Difference. Diese misst, wie sehr der ETF, inklusive der letztendlichen laufenden Kosten, von der Entwicklung des Referenzindex abweicht.

5. Fazit

Investmentfonds gelten seit langer Zeit als beliebte Geldanlage für gebündelte Investments. Die verschiedenen Ausführungen von ihnen machen ihre Zwecke deutlich: So gibt es Rentenfonds, Aktienfonds oder Mischfonds und viele andere Strategien.

Nichtsdestotrotz steigt das weltweite Anlagevolumen in ETF konstant an. So kann man sie durchaus als Innovation der Fonds bezeichnen. Sie überzeugen mit Diversifikation, Kosteneffizienz, Transparenz, Liquidität und passiver Buy-and-Hold-Strategie.

Insbesondere die höheren Kosten der Fonds fressen tatsächlich oft die nur minimal besseren, teilweise sogar unterdurchschnittlichen Renditen auf. Studien ergeben, dass die überwiegende Mehrheit der Fonds (bis zu 90 %) es nicht schaffen, den Markt zu übertreffen.

Jedoch handelt es sich hierbei um ein allgemeines Fazit. Am Ende des Tages hängt alles von deiner persönlichen Investmentphilosophie ab, sowie dem Einzelprodukt. So gibt es auch wenig diversifizierte, teure und riskante ETF, speziell in den Nischen-Strategien.

Während wir denken, dass ETF eindeutig das bessere Vehikel sind, gibt es auch Fälle, in denen die Eigenschaften der Fonds Vorteile bringen. Speziell für wenig erfahrene Anleger, die kaum Finanzwissen haben und dieses sich auch nicht aneignen wollen, können traditionelle, konservative Mischfonds manchmal eine bessere Alternative sein zu kaum zinsbringenden Tagesgeldanlagen.

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6. FAQ - Häufig gestellte Fragen zu ETF vs Fonds

ETF überzeugen durch Kosteneffizienz, Transparenz und Liquidität.

Im Schnitt sind sie bessere und günstigere Investmentvehikel, um die Rendite des Marktes abzubilden.

Fonds überzeugen dagegen durch aktives Risikomanagement. Für manche Anleger können sie die bessere Alternative sein.

Aktive Fonds haben höhere Kosten und schaffen es meist nicht, eine Outperformance der Marktrendite zu erzielen.

ETF sind passive Vehikel. Es ist also keine Dynamik oder Handlungsfähigkeit durch einen Fondsmanager gegeben. In Krisenzeiten entwickelt sich der ETF 1:1 wie der Index, während aktive Fonds theoretisch in das Portfolio eingreifen können.

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Daniel Wenz

Gründer

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Über den Autor

Ich bin Daniel und einer der Mitgründer von Finanzwissen. Seit nun mehr als 5 Jahren bin ich in Kryptowährungen investiert und seit 8 Jahren am Finanzmarkt. Mein M.Sc. in Wirtschaftsingenieurwesen unterstreicht meine Affinität und Liebe zu allen Themen rund um Finanzen, Wirtschaft und Technologie. Als langjähriger Nachhilfelehrer und Tutor an der Universität weiß ich, wie man Wissen einfach, verständlich und mit Leidenschaft vermittelt.

Kommentare zum Beitrag

    I'm Daniel Wenz, one of the co-founders of Finanzwissen, with over 8 years of experience in the financial markets. Holding a Master's degree in Business Engineering, I have a deep understanding and passion for finance, economics, and technology. My expertise extends to various investment vehicles, with a particular focus on cryptocurrencies for more than 5 years.

    Now, let's delve into the concepts discussed in the provided article comparing ETFs and Fonds:

    1. ETF (Exchange-Traded Fund):

      • Definition: ETF stands for Exchange-Traded Fund, a passive investment fund traded on stock exchanges.
      • Passive Replication: ETFs passively replicate the performance of a specific index, aiming for a 1:1 correlation.
      • Types of ETFs: Include passive ETFs, Smart-Beta ETFs (optimized with factors like value or size), and active ETFs (involving a fund manager's active decisions).
      • Variety: Over 9000 ETFs worldwide covering various asset classes such as bonds, real estate, commodities, and niche sectors.
    2. Fonds (Investmentfonds):

      • Definition: Fonds, or Investmentfonds, refers to actively managed investment funds.
      • Active Management: Fonds involve active management by a fund manager or management company, making decisions on the fund's securities.
      • Types of Fonds: Include equity funds, real estate funds, and mixed funds (combining multiple asset classes).
      • Diversification: Like ETFs, the primary idea is to pool capital from different investors for diversified investments.
    3. Differences in Direct Comparison:

      • Management: Fonds involve active management, whereas ETFs passively replicate an index.
      • Trade: ETFs are always traded on the stock exchange, providing liquidity, while Fonds can be traded through banks, brokers, or the fund company.
      • Costs: Fonds typically have higher costs, including management fees, front-end loads (Ausgabeaufschlag), and performance fees. ETFs have lower costs, mainly in the form of Total Expense Ratio (TER).
    4. Advantages and Disadvantages:

      • Costs: ETFs generally have lower costs compared to Fonds, making them more cost-effective for investors.
      • Liquidity: ETFs are more liquid, being traded on exchanges, while Fonds may have limited liquidity.
      • Transparency: ETFs offer daily transparency into their holdings, whereas Fonds may disclose their portfolios quarterly.
      • Performance: Studies suggest that the majority of actively managed Fonds underperform the market, while ETFs aim for market-like returns.
    5. Conclusion:

      • Preference for ETFs: The article leans towards ETFs as a better investment due to cost-efficiency, transparency, and liquidity.
      • Consideration for Fonds: Acknowledges that Fonds may be suitable for less-experienced investors seeking conservative options.
    6. FAQ - Frequently Asked Questions:

      • ETFs vs. Fonds: ETFs are highlighted for their cost efficiency, transparency, and liquidity, whereas Fonds may appeal to investors looking for active risk management.
      • Costs: ETFs are generally more cost-effective than Fonds.
      • Active Management: Fonds involve dynamic portfolio management, while ETFs follow a passive buy-and-hold strategy.
      • Performance: Studies suggest that ETFs often outperform actively managed Fonds.

    In summary, the article provides a comprehensive comparison of ETFs and Fonds, emphasizing the advantages of ETFs in terms of cost, liquidity, and transparency, while also recognizing specific scenarios where Fonds might have advantages.

    ETF vs. Fonds: Was sind die Unterschiede? » Finanzwissen (2024)

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    Name: Nathanael Baumbach

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